Zweite Halbzeit (2018-2020) ...

Was sich im Blick auf Strukturveränderungen und Strukturanpassungen tut

Das Projekt „Pfarrbüro im Wandel“

Zwischenstand des Projektes

Seit gut einem Jahr arbeitet eine Projektgruppe mit mehreren Arbeitsgruppen an der Weiterentwicklung der Pfarrbüros in unserer Diözese. Ziel ist es, mit fortgeschriebenen Leitlinien Impulse zu geben, wie Pfarrbüros in Zukunft noch besser den Herausforderungen und Veränderungen der Pastoral, vor allem aber den Bedürfnissen der Nutzer und Auftraggeber der Pfarrbüros gerecht  zu werden. Vertreterinnen von Hauptabteilungen des Bischöflichen Ordinariats, der Sekretärinnen und der Pastoralen Dienste entwickeln im Rahmen dieses Projektes Ideen und Lösungen für drängende Fragen in diesem wichtigen Bereich kirchlicher Organisation. Für viele ist das Pfarrbüro und sind die dort arbeitenden Menschen erste Anlaufstellen, wenn sie Kontakt zur Kirche suchen und ihre Dienste in Anspruch nehmen möchten. Dieses Projekt findet im Rahmen des Prozesses „Kirche am Ort -Kirche an vielen Orten gestalten“ statt. Eine Prozessleitung (Andrea Weber) ermittelt die benötigte Daten und Informationen und koordiniert die Arbeit Vieler. Diözesane Gremien werden regelmäßig informiert und geben Resonanz.

Inzwischen wurde eine Aufgabenkritik für die Arbeit der Pfarramtssekretärinnen durchgeführt und gelistet, was Aufgaben in einem Pfarrbüro sind, und was auch nicht. Bei allen Spielräumen in der Ausgestaltung der Arbeit vor Ort muss darauf geachtet werden, dass nicht immer mehr Aufgaben, für die sich keine Mitarbeitenden mehr finden, im Pfarrbüro und letztlich bei den Sekretärinnen landen. Die Not, die hier drückt und nach Veränderungen im Bereich des Stundendeputats ruft, ist im Blick und führt, zunächst als Idee, zu einer veränderten Berechnung der Stundendeputate. Ob daraus eine Erhöhung wird, entscheiden letztlich die zuständigen Gremien, denen das Projekt seine Vorschläge vorlegt.

Ein großes Entwicklungspotential zeigt sich bei der Strukturierung der Arbeit von Pfarrbüros in Seelsorgeeinheiten und Gesamtkirchengemeinden. Was wird wo und wie gearbeitet? Muss jedes Pfarrbüro alle Aufgaben wahrnehmen oder gibt es Entlastungseffekte, wenn in einem gemeinschaftlichen Pfarrbüro Aufgaben gebündelt werden und die Erreichbarkeit verbessert wird. Hierzu werden Vorschläge erarbeitet und Unterstützungsmaßnahmen für Seelsorgeeinheiten angedacht. Weitere Themen sind die räumliche und technische Ausstattung, die Fort- und Weiterbildung von Pfarramtssekretärinnen sowie die zukünftige Sicherstellung fachlicher Begleitung der Arbeit von Pfarrbüros.

Die Bandbreite der Themen und die Verbindung pastoraler, organisatorischer und amtlicher Aufgaben ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Ziel ist es, bis Ende nächsten Jahres zusammen mit den verantwortlichen Gremien Entscheidungen zu treffen und diese bis Mitte 2021 in Gestalt neuer Leitlinien den Gemeinden zur Verfügung zu stellen und deren Umsetzung zu unterstützen.

Rottenburg, 31.10.2019/Michael Elmenthaler, Andrea Weber

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